Geschichte und Kulturerbe

Privlaka wird in Schriften zum ersten mal im Jahr 1926, als ein Ort der Weingüter erwähnt. Seit Generationen ist er an das Meer, die Seefahrt und das Fischen gebunden.

Zwischen den angebauten Feldern und der unberührten Natur befinden sich die katholischen Denkmäler. Bedeutend sind die Überreste der Kirche der heiligen Kata aus dem 14. Jahrhundert und die Kirche des heiligen Vid aus dem 14. Jh., dem Schutzheiligen der Apotheker, Tänzer und Schauspieler. Die Kirche wurde vollkommen erhalten und in ihr wird noch immer im Juni, am Tag des Schutzheiligen, der Gottesdient ausgeführt. Besichtigt werden können auch die Kirche der heiligen Barbara, die in der Zeit des Heimatkrieges erbaut wurde und die Bezirkskirche, die Kirche der Geburt der heiligen Jungfrau Marija aus dem 19. Jh. Die Kirche zählt zu den schönsten Beispielen für klassizistische Architektur in Dalmatien.

Neben den religiösen Denkmälern wurden auch die Brunnen von Privlaka erhalten. Sie waren Wasserquellen und Lebensquellen. Sie waren Zeugen der harten und der Fischerarbeit der Einwohner, sie lauschten Geschichten und hüteten Liebesgeheimnisse. Heute sind 12 solcher Brunnen erhalten worden. Der bekannteste ist der Brunnen Sokolar der mit einer bekannten Legende verbunden ist.